Beispielflächen

Demonstrationsfläche in Teisbach

5 ha Acker als Lebensraum für Rebhuhn und Co

Vor 28 Jahren hat Helmut Harlander die Grundstücke von seinen Eltern übernommen und die damals bestehenden Pachtverträge einfach weiter laufen lassen.
Zusammen mit dem angehenden Agraringenieur und Landwirt Max Garr und dem Jagdpächter Sepp Meindl konnte mit Hilfe des Vertragsnaturschutzprogramms eine gute Lösung für Landwirt und Natur gefunden werden.
Helmut Harlander sagt über sich: „Ich würde mich jetzt nicht als ausgesprochen „grün“ bezeichnen aber es gibt  mir in jedem Fall ein gutes Gefühl etwas getan zu haben.“

Wendelskirchen

Familie Breu lässt auf 12.000 qm ein Blütenreich für Bienen entstehen

Der Wunsch nach einer Veränderung in der Nutzung ihrer Ackerflächen bestand für Familie Breu schon länger. In Zusammenarbeit mit dem BUND Naturschutz wurde schon eine Hecke angelegt.
Jetzt lässt die Familie mit Hilfe des Projekts BienenBlütenReich des Netzwerks Blühende Landschaft ein buntes Mosaik für Bienen, Hummeln und viele andere Blütenbestäuber entstehen. Das Saatgut wird über das Netzwerk zur Verfügung gestellt. Die Fläche stellt die Familie kostenlos zur Verfügung.
Die Motivation ist klar: “Wir wollen was für die Artenvielfalt tun und wichtigen Lebensraum schaffen und damit Vorbild sein statt nur zu reden.“

 

Biodiversitätsgemeinde

Kommunen im Einsatz für die Artenvielfalt

Der Markt Tännesberg (OPf.) hat sich durch langjähriges Engagement zur Biodiversitätsgemeinde entwickelt. Zehn Kommunen in ganz Bayern schließen sich im Projekt „Marktplatz der biologischen Vielfalt“ seit 2018 diesem Beispiel an. Kommunen sind aufgrund der Nähe zu den Bürgern und Landbewirtschaftern geeignete Impulsgeber für Maßnahmen. Auch in diesem Projekt spielen Flächenverpachtungen mit Naturschutzauflagen eine wichtige Rolle.
Weitere Informationen finden Sie unter hier. 

Gelebte Schöpfungsverantwortung

Eine Handreichung zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen

auf kircheneigenem Land

Die von der Universität Regensburg veröffentlichte Handreichung gibt Verantwortlichen für Kirchengrund Handlungsempfehlungen, um den Artenreichtum auf Kirchengrund zu fördern. Dabei werden sowohl theologischer Hintergrund als auch ganz praktische Maßnahmen und Praxisbeispiele beschrieben.

Handreichung zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen auf kircheneigenem Land

Flächeneigentümerin Evi Breu:

      “Die Anregungen durch A.ckerwert gaben uns die letzten wichtigen Informationen,
um vom Wunsch zur Umsetzung zu kommen.“