Beispielflächen

Demonstrationsfläche in Teisbach

5 ha Acker als Lebensraum für Rebhuhn und Co

Vor Jahren hat Helmut Harlander die Grundstücke von seinen Eltern übernommen und die damals bestehenden Pachtverträge einfach weiter laufen lassen.
Zusammen mit dem angehenden Agraringenieur und Landwirt Max Garr und dem Jagdpächter Sepp Meindl konnte mit Hilfe des Vertragsnaturschutzprogramms (VNP) eine gute Lösung für Landwirt und Natur gefunden werden.
Auf der Demonstrationsfläche ist im Sommer 2019 ein „Gedankenpfad“ zum Thema „Wir und die Anderen-vom großen Verschwinden der Arten“ entstanden. Der Pfad, der zwischen Blühflächen und VNP Fläche angelegt wurde kann jederzeit besucht werden.

 

Artenreiche Wiesen für Bio Galloways

Mit Hilfe des Vertragsnaturschutz vom Maisacker zum bunten Grünland

 

Der Biobetrieb Oberkühbuch war auf der Suche nach Weide- und Wiesenflächen für ihre Galloway Herde. Nun kam die Flächeneigentümerin ins Spiel, die sich eine andere Nutzung ihres geerbten Grundes wünschte. Die beiden neuen Vertragspartner waren sich sofort sympathisch und nun werden die Flächen  im nächsten Jahr unter Vertragsnaturschutzauflagen vom Maisacker zur artenreichen Wiese verwandelt. Wir und die glückliche Flächeneigentümerin freuen uns genauso über den neu geschaffenen Lebensraum wie die Galloways, die sich sicher die Kräuterwiese schmecken lassen.

 

Wendelskirchen

Familie Breu lässt auf 12.000 qm ein Blütenreich für Bienen entstehen

Der Wunsch nach einer Veränderung in der Nutzung ihrer Ackerflächen bestand für Familie Breu schon länger. In Zusammenarbeit mit dem BUND Naturschutz wurde schon eine Hecke angelegt.
Jetzt lässt die Familie mit Hilfe des Projekts BienenBlütenReich des Netzwerks Blühende Landschaft ein buntes Mosaik für Bienen, Hummeln und viele andere Blütenbestäuber entstehen. Das Saatgut wird über das Netzwerk zur Verfügung gestellt. Die Fläche stellt die Familie kostenlos zur Verfügung.
Die Motivation ist klar: “Wir wollen was für die Artenvielfalt tun und wichtigen Lebensraum schaffen und damit Vorbild sein statt nur zu reden.“

 

Blumenbunt statt grasgrün

– die Wiesengeschichte von Dieter Gewies

Als sein vorheriger Pächter die Wiese von Dieter Gewies direkt hinter seinem Haus nicht mehr selbst bewirtschaftet sondern einem Lohnunternehmer das Mähen überlässt, stellt der ehemalige Further Bürgermeister fest, dass immer schwerere Traktoren rollen.

Der Wunsch des Naturliebhabers nach einer schonenderen Nutzung wird immer lauter. Bei einem gemeinsamen Termin von Gewies, Fachberater Pschibu-Markgraf und A.ckerwert wird nicht nur die Wiese auf ihr Artenreichtum geprüft sondern auch Maßnahmen erarbeitet, wie das Blühen, Summern und Krabbeln erhalten und verbessern werden kann.

Der neue Bewirtschafter, ein Nachbar von Gewies lässt sich gerne auf die Vereinbarungen ein, Gewies verzichtet sogar ganz auf den Pachtzins und freut sich statt dessen über mehr „bunt im grün“. 

 

 

 

Pachtfläche gegen Apfelsaft 

– auch so kommen Flächeneigentümer und Landwirt ins Gespräch

 

Schon immer spielen eine nachhaltige Bewirtschaftungsweise und zusätzliche Artenschutz Maßnahmen in den Pachtverträgen von Familie Stöckl eine große Rolle. In Pachtvereinbarungen werden zum Beispiel Heckenpflanzungen oder auch die Obsternte zum Eigenbedarf für den Verpächter festgelegt. Und es passiert schon mal, dass sich ein Verpächter seinen Pachtzins in Form von Apfelsaft und Dörrobst ausbezahlen lässt. Dabei ist Georg Stöckl der regionale Bezug von Flächeneigentümer, Landwirt und Verbraucher besonders wichtig. Das spielt auch für die Vermarktung der Produkte eine wichtige Rolle.

Weitere Informationen über den Betrieb finden Sie hier.

Blühfläche statt Maisanbau

Familie Angerstorfer freut sich an Feldhasen in ihrer Nachbarschaft

Als Jäger weiß Walter Angerstorfer aus Höfen bei Dingolfing, dass frühere Allerweltsarten wie Feldhase, Rebhuhn und Fasan mittlerweile nicht mehr selbstverständlich in unserer Agrarlandschaft anzutreffen sind. Deshalb war für ihn die Entscheidung nicht schwer, aus seinem Maisacker im letzen Jahr eine Blühfläche zu machen. Tatkräftige Unterstützung bekam er von seinem Bruder und seinem Vater. Nun blüht die Fläche direkt an seinem Haus schon im zweiten Jahr zur Freude von Feldhase und Co. Seiner Frau macht er mit der bunten Blütenpracht eine ebensolche Freude. Sie sagt: „Seit letztem Sommer stehen immer frische Blumen auf unserem Tisch.“

 

Flächeneigentümerin Evi Breu:

      “Die Anregungen durch A.ckerwert gaben uns die letzten wichtigen Informationen,
um vom Wunsch zur Umsetzung zu kommen.“