Evangelische Kirche im Landkreis Freising schafft Lebensraum für Rebhuhn und Co

Im Landkreis Freising zeigt eine 2,25 Hektar große Ackerbrache, welches Potenzial in guter Zusammenarbeit steckt. Wo vor einem Jahr noch ein verunkrauteter Acker lag, wachsen heute Esparsette, Hornklee, Kornblumen und viele weitere heimische Wildkräuter. Die reinste „Hasenapotheke“, wie es Fabian Eichhorn vom LPV Freising auf den Punkt bringt. Die Fläche bietet Lebensraum für Feldhasen, Rebhühner, Feldlerchen, Wachteln und zahlreiche Insekten und ist zudem noch Futterfläche für die Kälberaufzucht.

Kirchenfläche als blühender Biodiversitäts Hotspot

Möglich wurde dieses Projekt durch das Zusammenspiel verschiedener Akteure: Die Evangelische Kirche als Flächeneigentümerin, der Landschaftspflegeverband Freising als Pächter und ein engagierter Landwirt. Der LPV hat die Fläche im Rahmen eines geförderten Programmes zum Schutz von Rebhühnern nun für zehn Jahre gepachtet. Die Evangelischen Kirche aus Freising ist Eigentümerin.

Die Beteiligten des Projekts

Dekan Christian Weigl und Pfarrerin Meye Hoesch de Orellana wollen mit dieser artenreichen Fläche zur „Bewahrung der Schöpfung“ beitragen. Besonders freue sie, dass das Projekt so unmittelbar und lokal wirksam sei. Auch Landwirt Erich Kuffer ist von der Zusammenarbeit begeistert. Seine Tiere fressen das kräuterhaltige Heu besonders gern, vor allem die Kälber.

Falter bei der Paarung